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Zusammenhalt und Solidarität auf dem Prüfstand

Föderalismuspreis 2014 geht an Arnold Koller

v.l.n.r.
Pascal Broulis, Laudator; Arnold Koller, Benedikt Würth, Präsident der ch-Stiftung

4. Nationale Föderalismuskonferenz 2014

Solothurn, 27. - 28. November 2014

Organisiert durch die Staatskanzlei Kanton Solothurn in Zusammenarbeit mit dem Bund, der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), dem Schweizerischen Gemeindeverband und dem Schweizerischen Städteverband.

«Drum prüfe, wer sich bindet…:

Was trägt der Föderalismus zum Zusammenhalt und zur Solidarität bei?»

Ziel der Konferenz ist es, zu ermitteln, was der Föderalismus zum Zusammenhalt und zur Solidarität in unserem dreistufigen Bundesstaat beiträgt. Am ersten Konferenztag wird dieses Thema in den Impulsreferaten aus vier verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Die historische Sicht, die verfassungsrechtliche Sicht, die Sicht des Bundes und die Sicht der Kantone. Im Fokus der acht parallel stattfindenden Workshops steht die Zusammenarbeit und Solidarität zwischen der ländlichen und der urbanen Schweiz, zwischen den ressourcenstarken und -schwachen Kantonen bzw. Gemeinden, zwischen den föderalen Ebenen, unter den Kantonen bzw. Gemeinden sowie in zwei ganz bestimmten Politikbereichen (Bildungs- und Gesundheitspolitik).

Am zweiten Konferenztag öffnet ein internationales Fenster den Blick auf die Entwicklung föderaler und dezentraler Strukturen in anderen Ländern. Die Referenten erläutern, was die Schweiz im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit und als Mitglied des Forums of Federations zu einem föderalen Staatsaufbau beitragen kann. Die Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des eidgenössischen Parlamentes wird zeigen, ob die Strukturen im schweizerischen Föderalismus zukunftstauglich sind und welchen Beitrag die Politik leistet, um den Zusammenhalt und die Solidarität in unserem Land zu stärken.